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Rund 200 Menschen haben am Samstag Abschied von dem Bildhauer Werner Stötzer genommen. Zu der Trauerfeier auf dem Friedhof Altlangsow (Märkisch-Oderland) kamen neben Familienangehörigen und Freunden auch der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, und Vertreter der Landesregierung.
Der Kunsthistoriker Matthias Flügge würdigte den Verstorbenen als "wahrhaft großen Künstler, der Kunst und Leben nie voneinander trennte und in vollen Zügen genoss".
Stötzer war am 22. Juli im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit gestorben.
Kohlhaase würdigt Stötzers Schaffen
Der Regisseur und Schriftsteller Wolfgang Kohlhaase sagte, der Bildhauer habe sich "in seinen Arbeiten
beschäftigt mit dem Leben, an dem wir festhalten und das wir verlieren". Abschließend zitierte er einen Satz Stötzers über seine Arbeit: "Ich höre auf, aber ich bin nicht fertig."
Im Anschluss an die Trauerfeier fand Stötzer, der gemeinsam mit seiner Frau in Altlangsow gelebt und gearbeitet hatte, auf dem Dorffriedhof seine letzte Ruhe. Der Bildhauer war am 22. Juli im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben.
Der 1931 im thüringischen Sonneberg geborene Stötzer hatte mit seinen Arbeiten die Kunstlandschaft der DDR geprägt und behauptete seine Stellung auch nach der Wende. Seine Arbeiten sind am Marx-Engels-Forum in Berlin ebenso zu finden wie auf dem Domplatz von Würzburg, in Parks, Galerien und in Privatbesitz.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2010_07/trauerfeier_stoetzer_samstag.html